1953 wurde die BARRELHOUSE JAZZBAND aus Frankfurt von Horst Dubuque gegründet. Heute ist sie die
renomierteste und erfolgreichste Band des traditionellen Jazz in Deutschland und weltweit anerkanntes
Mitglied der internationalen "Family of Jazz".
1962 kam Reimer von Essen als Bandleader und Arrangeur; 1968
wurden die Musiker zu Ehrenbürgern der Stadt New Orleans ernannt. 1966 erschien die erste LP in den
USA, ca. 15 weitere folgten; Tourneen führten in über 50 Länder; Teilnahme an großen
Festivals, Schallplattenpreise, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sind weitere Meilensteine.
In 45 Jahren hat sich die Band das Grundsätzliche bewahrt: kompromisslos klassischen Jazz zu spielen -
die Musiker der meist schwarzen Musiker und Komponisten der 20er und 30er Jahre (von King Oliver über
Louis Armstrong zu Duke Ellington) sowie der späteren New Orleans-Renaissance - ausdruckstarke Musik
voller Einfälle, tief verwurzelt im Blues mit einem Quantum Show, das gutem Jazz eigen ist."Barrelhouses"
waren die Kneipen im alten New Orleans, in denen die ersten Jazzbands spielten, und diese Ursprünglichkeit
und facettenreiche Lebendigkeit feiert zusammen mit unbändigem Swing und Improvisationslust in pfiffigen
Arrangements Triumphe.
Die Band schuf ein breites Repertoire und ihren ganz eigenen Klang: den typischen Barrelhouse-Sound mit
Horst Schwarz (Trompete), den zwei Holzbläsern Reimer von Essen
(Klarinette) und Frank Selten (Saxophon) zur klassischen Rhythmusgruppe mit Agi Huppertsberg (Klavier), Jim
Lawyer (Banjo, Gitarre), Cliff Soden (Kontrabass) und Hans-Georg Klauer (Schlagzeug).