Die Band "Salsamania" hat sich der traditionellen afro-karibischen Musik verschrieben:
Salsa und Merenque.
Die Besetzung der 10-köpfigen Formation, überwiegend aus Puerto Rico: Sänger Anthony Martinez
(bekannt durch "connexion latina"), Congaspieler Rudi Leitner (Spanien), Robert Alonso und Stefan Lang
(Trompeten) sowie Rainer Sell und Marion Dimbath (Posaunen) sind neu in der Besetzung.
Der Kern des Orchesters: Tomás Perez (Bongos, Timbales), Nelly Quiles (Gesang), Jim Quiles (Bass)
und Bandleaderin Eva Tilly (Piano).
Salsa entstand in den 70er Jahren in den USA, vor allem in New York-El Barrio, bei den dort lebenden
Kubanern und Puertoricanern. Die "Soße": Latin-Rhytmen und Tänze aus Kuba, Puerto Rico, Santo Domingo
wie Rumba, Mambo, Cha-Cha, Guaguancó, beeinflusst auch von Jazz, Blues und Rock. Salsa hatte
für die lateinamerikanische Befölkerung in Amerika ähnliche Bedeutung wie Soul-Music für die Schwarzen.
Ein brodelnd-kochender Soundcocktail: fetzende Tutti der brass section, gemixt mit Solo- und Chorgesang
über rasanten , pulsierenden Latin-Rhythmen; temperamentvolle, zum Tanzen animierende Musik,
die den Bauch über den Kopf stellt. Ausdruck des leichten und unbeschwerten Lebensstils, der
ungebrochenen Lebensfreude der Karibik.