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  Chaouki Smahi & Yahia Smahi
und Harry Berger
Freitag 21. Januar 2000
20:00 Uhr

Berufsakademie Heidenheim
Wilhelmstraße 10
Charlie Mariano spielte schon "Weltmusik", als es den Begriff noch gar nicht gab und es war nur eine Frage der Zeit, bis er bei seinen Grenzüberschreitungen vom Jazz zu fremden Kulturen auf den Algerier Chaouki Smahi treffen sollte.

Gemeinsam gründeten sie 1995 die Formation Nassim: verschiedene Stränge der nordafrika- nischen Musik werden neu verwoben; die Stücke sind inspiriert von arabischer und andalusischer Musiktradition, beeinflusst auch von der aktuellen algerischen Rai-Musik und Wüstengrooes. In den Kompositionen von Chaouki Smahi verschmelzen urbane moderne und uralte Rhythmen zu einem einheitlichen Ganzen; arabische Musiktradition mischt sich mit Jazz zu einem völlig neuen Sound.

Chaouki Smahi ist als Musiker Autodidakt, doch verfügt der Oud-Spieler über die gesamte Bandbreite klassisch arabischer Musik bis hin zum modernen algerischen Rai.

Sein Bruder Yahia Smahi spielt als Percussionist die traditionellen arabischen Trommeln wie Darbouka und das Bendir sowohl zu klassischer arabischer und andalusischer als auch zu moderner Musik. Bereits mit 13 hatte er seine erste Rundfunkaufnahme und er begleitete auch die algerischen Stars Khaled und Khaldi.

Nachdem die beiden erst mit Pharoah Sanders auf der Bühne standen, luden sie auch den Heidenheimer Saxophonisten Harry Berger zum gemeinsamen Projekt ein: ein kultureller Brückenschlag, der die Lust des Jazz an der Freiheit mit den streng reglementierten Spielformen der traditionellen Folklore verbindet.